1. Januar 2011, 20:42 Uhr

Einige Leute werden sich beim Lesen fragen, warum man einen Receiver als DHCP-Server missbrauchen soll, wenn doch der vom Provider zur Verfügung gestellte Router diese Funktion bereits mitbringt. Für den normalen Betrieb reicht dieser auch durchaus aus, nur hat sich die Anzahl der Geräte, auf denen ein Zugriff über das Netzwerk möglich ist, im Gegensatz zu früher eventuell erhöht. Wenn man dann noch gerne per Hostname auf die einzelnen Maschinen zugreifen möchte, ohne überall eine “hosts”-Datei pflegen zu müssen, macht so mancher Router nicht mehr mit.

In meinem Fall muss auch schon mal ein System repariert oder installiert werden, was zum Beispiel bei einem Netbook, nicht ohne weiteres möglich ist, da dort kein Laufwerk vorhanden ist. Ein USB-Stick würde hier eventuell noch Abhilfe schaffen, jedoch ziehe ich eine bequemere Variante vor.

Die heutigen Computer unterstützen PXE, so dass man dies zum Starten von Live-Systemen nutzen kann, wenn man denn ein Gerät 24 Stunden am Tag laufen lässt, um die notwendigen Dateien zur Verfügung zu stellen. Mein Router scheidet dabei leider aus, weil er zum einen nicht den notwendigen Speicherplatz mitbringt und außerdem auch keine Konfiguration von PXE/TFTPD unterstützt.

Da ich jedoch eine Dreambox habe, welche eine interne Festplatte beinhaltet und diese außerdem eine auf Linux basierende Firmware nutzt, bietet sich der Einsatz als DHCP-Server inklusive TFTPD nahezu an.

Bei der Recherche mittels meiner bevorzugten Suchmaschine hatte ich wenig Erfolg und musste sogar Aussagen lesen, die beschrieben, dass es mit dem konfigurierten Kernel der Box nicht möglich sei, DHCP zu verwenden. Diese konnte ich aber nach einem eigenen Image-Bau widerlegen, so dass ich nur einen auf der PowerPC-Architektur kompilierten DHCP-Server benötigte. Der klassische DHCPD ließ sich dann gar nicht übersetzen, so dass ich mein Glück mit DNSMASQ versuchte und dabei Erfolg hatte. In einer Openembedded-Umgebung konnte ich die Software kompilieren und dann entsprechend auf der Dreambox konfigurieren und starten.

Somit ist mein Router auch nur noch zum Routen gedacht, während mein Receiver nun auch die IP-Adressen verteilt und außerdem als interner DNS fungiert. Zusätzlich liegen einige Live-Systeme auf der Festplatte, so dass ich sämtliche Hardware damit starten kann, um eine Installation oder eben eine Reparatur durchzuführen.

Dnsmasq mit TFTP-Support für Dreambox 600PVR (PPC)

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31. Dezember 2010, 16:28 Uhr

Atom 330 im Lia Li GehäuseDa mir meine Hardware aus dem Jahre 2008 bis heute noch keine Problem bereite und ich auch keinen Grund sehe, sie aufzurüsten, habe ich mir dieses Jahr  zu Weihnachten einen Intel Atom 330 inklusive Nvidia ION gegönnt.

Die kleine CPU bzw. der Vorgänger war mir bereits aus einem EeePC von Asus bekannt, jedoch wollte ich bei den Mainboards lieber auf Zontac zurückgreifen, da der Hersteller auch Lösungen mit externem Netzteil im Angebot hatte und damit mehr Platz im Gehäuse zur Verfügung stehen würde. Zusammen mit einem Brenner, 2GB RAM und einer 3.5 Zoll SATA-Platte bekam das Mainboard in einem Gehäuse von Lian Li ein neues zu Hause.

In dem wirklich sehr schönen Gehäuse wäre sogar noch Platz für ein ATX-Netzteil. Der große Lüfter ist im Gegensatz (rechts) zum kleinen originalen auf dem Mainboard nicht zu hören. Letzterer wurde deshalb auch durch einen noch kleineren mit ruhigerem Laufgeräusch ersetzt.

Das bereits auf der Platte liegende Gentoo (amd64) bereitete nach ein paar Treiber-Änderungen im Kernel keine Probleme. Arbeiten und Surfen ist mit einem Durchschnittsverbrauch von ca. 30 Watt ohne weiteres möglich. An das Spielen von aktuellen oder auch älteren Titeln ist jedoch nicht zu denken.  Sollten mir irgendwann einmal zwei 2.5 Zoll Festplatten zur Verfügung stehen, ständen einer Leistungsaufnahme von ca. 20 Watt keine Steine mehr im Wege.

Weitere Details dazu gibt es eventuell später auf einer separaten Seite.

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31. Dezember 2010, 13:27 Uhr

Hätte ich gewusst, dass mich WordPress nur wieder dazu verleitet, am Template herumzufuchteln, wäre es wohl nie auf dem Server gelandet.  Natürlich kann ich dieser Software nicht die Schuld dafür geben, da eigentlich alles sehr einfach und strukturiert aufgebaut ist. Außerdem steht eine Vielzahl an fertigen Themes zur Verfügung.

Jedoch muss man ja wieder den schwierigen Weg gehen…

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30. Dezember 2010, 14:07 Uhr

Nach nun etwa 5 Jahren Inaktivität und den netten 403- bzw. 404-Fehlermeldungen, habe ich mir überlegt, doch einige nützliche und auch weniger sinnvolle Themen auf der alten Domain zu hinterlegen. In der Vergangenheit diente diese nur noch als reiner Speicherplatz für das eine oder andere Script, Programm oder Bild.

Abgesehen von der notwendigen Freizeit, könnten also durchaus wieder einige Howtos oder kleinere Projekt entstehen.

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